Terror in den USA: Ein Wendepunkt
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Ein SWAT-Team bezieht Stellung auf der Suche nach dem 19-jährigen Dzhokhar A. Tsarnaev.

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Terror in den USA: Ein Wendepunkt

Im Zeitalter des Internets sind Anleitungen zum Bau von Bomben so leicht verfügbar wie Tipps für eine gute Ernährung. Der Terrorismus nistet im Alltag, wir müssen damit leben. Doch es gibt Ideen, wie er wirkungsvoll bekämpft werden kann.

Von Frank Jansen

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Am schlimmsten sind die Bilder, die den achtjährigen Martin Richard zeigen, bevor er bei dem Anschlag in Boston starb. Die Grausamkeit und die Sinnlosigkeit des Terrorismus, wie auch immer er motiviert sein mag, manifestiert sich in diesen Tagen am härtesten im Schicksal dieses Jungen, der den Marathonläufern zusah und plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Das ist unerträglich, neben all den anderen, kaum weniger entsetzenden und anrührenden Eindrücken aus Boston. Da erscheint es fast schon zweitrangig, dass die Täter offenbar doch keine Rechtsextremisten waren, wie die Sicherheitsbehörden zunächst auch vermutet hatten, sondern wohl tschetschenische Terroristen. Was hatte Martin Richard getan, um den mörderischen Hass dieser Leute auf sich zu ziehen und sein junges Leben zu verlieren?

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