Ausschreitungen in Russland: Eine Welle des Hasses
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Verwüstet: Nach fremdenfeindlichen Ausschreitungen im Moskauer Außenbezirk Birjulewo ist ein von Migranten betriebener Großmarkt völlig verwüstet.

© AFP

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Ausschreitungen in Russland: Eine Welle des Hasses

Fremdenfeindlichkeit ist in Russland weit verbreitet – auch unter vermeintlichen Liberalen. Der Hass dehnt sich aus in einem Land, in dem Polizisten illegale Einwanderer nur deshalb verfolgen, um sich von ihnen bezahlen zu lassen.

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Es sind apokalyptische Szenen, die seit Tagen im russischen Internet kursieren: Amateurvideos dokumentieren Plünderungen und Vandalismus, Glas splittert, Sirenen heulen, Hassparolen dröhnen. „Bewaffnet euch, der Krieg beginnt!“, brüllt eine alte Frau in eine Handykamera, während hinter ihr Elitesoldaten und Randalierer durch die Moskauer Nacht jagen. Nach mehr als 1200 Festnahmen ist weiter keine Ruhe eingekehrt im Randbezirk Birjulewo, wo am vergangenen Donnerstag ein junger Russe erstochen wurde, dessen mutmaßlicher Mörder aus dem Kaukasus stammen soll.

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