PORTRÄT GORDIAN MEYER-PLATH VERFASSUNGSSCHÜTZER:: „Es darf nicht noch einen NSU geben“
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PORTRÄT GORDIAN MEYER-PLATH VERFASSUNGSSCHÜTZER:: „Es darf nicht noch einen NSU geben“

Der Mann sieht jung und agil aus, rein optisch hebt er sich von den vielen gramgebeugten Verfassungsschützern ab, denen in diesen Tagen die Missgunst der Öffentlichkeit schwer zusetzt. Doch Gordian Meyer-Plath ist kaum weniger entsetzt, über das NSU-Debakel der Sicherheitsbehörden ebenso wie über die oft einseitige Schuldzuweisung an den Nachrichtendienst.

Von Frank Jansen

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Der Mann sieht jung und agil aus, rein optisch hebt er sich von den vielen gramgebeugten Verfassungsschützern ab, denen in diesen Tagen die Missgunst der Öffentlichkeit schwer zusetzt. Doch Gordian Meyer-Plath ist kaum weniger entsetzt, über das NSU-Debakel der Sicherheitsbehörden ebenso wie über die oft einseitige Schuldzuweisung an den Nachrichtendienst. Andererseits sieht der 43 Jahre alte studierte Historiker die Chance, den Verfassungsschutz zu modernisieren – und die Gefahr zu minimieren, dass sich der NSU-Terror wiederholt. Schneller als erwartet kann Meyer-Plath sich nun auf höchster Chefebene bewähren. Er wechselt im August vom Brandenburger Verfassungsschutz zum Landesamt in Sachsen und übernimmt kommissarisch dessen Leitung, für ein halbes Jahr. Ein Fingerzeig für Dresden – und Potsdam.

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