Schuldenkrise: Euro-Bonds als Teil der Lösung
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Schuldenkrise: Euro-Bonds als Teil der Lösung

Noch einmal am Anfang des Schulden-Tohuwabohus zu stehen, wäre erlösend. Griechenland wäre kein Euroland und die Kontrolle der Maastricht-Kriterien besser organisiert. Leider geht das nicht - und deshalb droht nun ein Auseinanderfallen der Gemeinschaft.

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Angst ist ein schlechter Ratgeber – aber wo sind bloß die guten Ratgeber in dieser Weltwirtschaftskrise? Auf den Rat eines Josef Ackermann hin hat die Bundesregierung aus riskanten Investments des Bankensektors in großem Stil Schulden des Staates gemacht. Für fast 100 Milliarden Euro hat Jean-Claude Trichet Anleihen überschuldeter Euro- Länder in die Bücher genommen. Und George Soros empfiehlt, schnell Euro- Bonds einzuführen und den 700-Milliarden-Euro-Rettungsschirm aufzustocken. Der Chef der Deutschen Bank, der Präsident der Europäischen Zentralbank, der Großinvestor, der einst die Bank of England knackte – sind das gute Ratgeber? Irre teuer ist das, was sie empfehlen, und am Ende auch immer alternativlos, jedenfalls wenn Angela Merkel es in ihrer nächsten Regierungserklärung erläutert.

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