Von Albrecht Meier: Europas Konsens-Kommission
Der wiedergewählte Barroso sollte endlich Stärke gegenüber Merkel, Sarkozy & Co. zeigen
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An Geschmeidigkeit mangelt es José Manuel Barroso nicht. In seiner Jugend war der EU-Kommissionspräsident mal Maoist, seinen politischen Aufstieg in Portugal verdankt er einer liberalkonservativen Partei, und heute wäre er wohl am liebsten alles gleichzeitig – ein Liberaler, ein Konservativer und ein Linker. Diesen Eindruck konnte man zumindest gewinnen, wenn man Barrosos Werbetour durch das Europaparlament in der vergangenen Woche verfolgt hat. Der Portugiese hat den Abgeordneten aller Couleur alles Mögliche versprochen, um ans Ziel seiner Wünsche zu gelangen. Dort ist er nun angekommen. Der alte Chef der EU-Kommission ist auch der neue: Barroso hat sein Mandat für eine zweite Amtszeit in der Tasche.
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