Zeitungssterben: Hört auf, euch selbst zu bemitleiden
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Journalismus, der schönste Beruf der Welt. Doch wo kommen all die Entlassenen unter?

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Zeitungssterben: Hört auf, euch selbst zu bemitleiden

Es gibt ihn nicht, den einen großen Schuldigen der Zeitungskrise. Manager haben dazu beigetragen, Journalisten auch. Jetzt vereinen sie ihre Kräfte im Jammern, statt mit vereinten Kräften dem Jammer zu trotzen, meint der ehemalige Chefredakteur des "Stern".

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Beim folgenden Text handelt es sich um ein einmaliges Sonderangebot, denn er kann sowohl als Nestbeschmutzung wie als Nestbereinigung verstanden werden. Letztendlich geht es um eine Familienangelegenheit. Die in gedruckten oder versendeten Nachrufen auf die „Frankfurter Rundschau“ und die „Financial Times Deutschland“ verkündete Krise des Journalismus ist nämlich erstens nicht neu, weil es die gibt, seit die ersten Journalisten, die Jünger Jesu, ein Publikum für ihre Botschaften suchten. Und die Krise ist zweitens nicht ausschließlich die Schuld der für Journalisten üblichen üblen Verdächtigen, zum Beispiel der Redaktionen zusammenlegenden oder Spesen für notwendige Recherchen kürzenden Manager.

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