Meinung: Kein Wort im Geiste Heines
zum Hauptinhalt
Tagesspiegel Plus

Meinung: Kein Wort im Geiste Heines

Wie sich Schriftsteller, Kanzlerin und Präsident beim Berliner PEN-Kongress blamieren

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Der Geist weht angeblich, wo er will. Aber manchmal weht er gar nicht. Oder kaum merkbar. So bisher in Berlin beim Internationalen PEN-Kongress. Zum ersten Mal seit exakt 80 Jahren tagt die renommierteste Schriftsteller-Vereinigung der Welt in Berlin, unweit des Ortes, wo wenige Jahre nach dem bisher einzigen Treffen in der deutschen Hauptstadt die Bücher brannten und der deutsche PEN ins Exil getrieben wurde. Für den Bundespräsidenten, der den Kongress mit eröffnet hatte, und die Bundeskanzlerin, die diese Woche erstmals eine große Autorenschar in ihr Amt einlud, wahrlich eine Chance. Zur Reflexion und zur Repräsentation – eines neuen, anderen Deutschlands.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })