Radio-Moderator: Ken Jebsen: "Ich weiß, dass ich höher getaktet bin"
Dem Moderator der RBB-Radioshow KenFM wird Antisemitimus vorgeworfen. Ken Jebsen selbst sagt: "Ich bin irre, aber kein Antisemit". Ein Portrait.
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Seinen Spitznamen „Reporter des Wahnsinns“ hat sich Ken Jebsen, 45, redlich verdient, durch die Straßenumfragen mit gelbem Bananenmikrofon oder an der Seite von Sängerin Nena. Seine Sendung KenFM im RBB-Jugendradio Fritz sei dem intelligenten Wahnsinn und dem Spiel mit dem verdreht gesprochenen Wort gewidmet, wurde Jebsen einmal in einem Zeitungsporträt gelobt. Jebsen – „ich weiß, dass ich höher getaktet bin“ – spricht schneller als seine Mitmenschen und schreibt offenbar E-Mails noch schneller, als er denkt. Seitdem er den Holocaust als PR-Aktion bezeichnete, geht eine Welle der Erregung durch die Kommentarforen des Internets. „Ich bin irre, aber kein Antisemit“, verteidigt sich Jebsen.
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