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Michael Schumacher und Co: Mehr Respekt, bitte!
Die deutsche Öffentlichkeit ist wankelmütig in ihrer Zuneigung zu und ihrer Ablehnung von Sportstars. Doch wer deren Risiko als Spektakel schätzt, der sollte Respekt haben vor der Inspiration, die von ihnen ausgeht.
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Ich bin kein Star, holt mich da raus. Raus aus meinem Leben, das gegen alle Widrigkeiten des Lebens versichert worden ist. Die Risikovermeidung als das höchste Gut zu einem hohen Preis: Langeweile, Durchschnittlichkeit, Adrenalin nur in geringen Dosen. Wie willkommen war und ist es da, dass Michael Schumacher, Boris Becker und Uli Hoeneß diesen Lebensweg nicht gegangen sind. Sie sind abgewichen und sind mit ihren Abweichungen zu großen Stars aufgestiegen. Schumacher ist zu sieben Formel-1-Weltmeisterschaften gerast, Becker hat sich zu drei Siegen im Tennis-Turnier von Wimbledon gehechtet, Hoeneß hat den FC Bayern München zum erfolgreichsten Fußballklub in Deutschland gemanagt.
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