Von Werner van Bebber: Platzeck – Keine Unschuld vom Land
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Von Werner van Bebber: Platzeck – Keine Unschuld vom Land

Er hat versucht, wieder glaubwürdig zu werden. Er hat Fehler zugegeben und Schuldige verurteilt.

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Er hat versucht, wieder glaubwürdig zu werden. Er hat Fehler zugegeben und Schuldige verurteilt. Auch sich selbst hat Matthias Platzeck nicht geschont: Zu optimistisch habe er beurteilt, wie weit und wie tief die Linke bei der Aufarbeitung eigenen Fehlverhaltens zu DDR-Zeiten gekommen sei. Angegriffen und betroffen wirkte Platzeck bei seiner Regierungserklärung, das gewohnte charmante Lächeln passte auch nicht zur Lage seiner rot-roten Koalition. Die war, gerade zwei Monate nach der Landtagswahl, vom Desaster nur ein paar Stasi-Akten weit entfernt, weil die Brandenburger Linke von der Vergangenheit ehemaliger IMs eingeholt worden ist.

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