Koalitionsverhandlungen: Rot-Rot-Grün ist noch lange keine Alternative
zum Hauptinhalt
SPD-Chef Sigmar Gabriel auf dem Bundesparteitag in Leipzig.

© imago

Tagesspiegel Plus

Koalitionsverhandlungen: Rot-Rot-Grün ist noch lange keine Alternative

Die Sozialdemokraten wollen doch keine rot-rot-grüne Koalition ausschließen. Doch über die erste Annäherung hinaus sind die alten Wunden zwischen SPD und der Linken nicht verheilt. Nun muss die Linkspartei zeigen, dass sie für eine Regierungsbildung bereit wäre.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Ein kurzer Satz mit großer Wirkung: „Für die Zukunft schließen wir keine Koalition (mit Ausnahme von rechtspopulistischen oder -extremen Parteien) grundsätzlich aus.“ So hat es die SPD in der vergangenen Woche auf ihrem Bundesparteitag in Leipzig beschlossen und man kommt nicht umhin, diesen Beschluss historisch zu nennen. Rot-Rot-Grün wird jetzt also auch im Bund denkbar. Fast ohne jede Diskussion haben die Delegierten der sozialdemokratischen Ausschließeritis ein Ende gesetzt. Der Beschluss war überfällig. Viel zulange hat sich die SPD von der Union mit roten Socken vorführen lassen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })