Öl-Embargo gegen Iran: Rote Linien am Persischen Golf
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Öltanker sind in der Straße von Hormus. Mit einem Stopp der Öleinfuhren will die EU den Iran zum Einlenken im Atom-Streit bringen.

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Öl-Embargo gegen Iran: Rote Linien am Persischen Golf

Sollte der Iran tatsächlich die Straße von Hormus sperren, haben die USA mit einem militärischen Eingreifen gedroht. Doch dabei ginge es nicht in erster Linie ums Öl, sagen Markus Kaim und Kirsten Westphal von der Stiftung Wissenschaft und Politik.

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Mit dem Beschluss der EU, im Zusammenhang mit dem Atomstreit ein Öl-Embargo gegen den Iran zu verhängen, spitzt sich die Situation am Persischen Golf zu. Noch bis zum 1. Juli gilt eine Übergangsfrist für "Altverträge", ab dann greifen die Sanktionen voll. Der Iran will nun seinerseits die Öllieferungen einstellen und droht mit einer Blockade der Straße von Hormus, dem kritischen Nadelöhr der globalen Ölversorgung. Ein solches Szenario wurde vielfach als "Krieg um Öl" beschworen, doch die  Entwicklung am Persischen Golf haben viel weniger mit energiepolitischen als mit sicherheitspolitischen Interessen und Handlungszwängen zu tun.

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