Präsidentensuche: Rund oder eckig?
Wer folgt auf Horst Köhler? In jedem Fall müssen die Deutschen von Merkel, Westerwelle nebst Seehofer erwarten, dass ihnen ein Mitbürger vorgestellt wird, der Aufbruch signalisiert und nicht neuerlich Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.
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Angela Merkel und Guido Westerwelle haben zwei Optionen: Sie können es noch einmal genauso machen wie vor sechs Jahren oder ganz anders. Wie vor sechs Jahren heißt Gemauschel am Wohnzimmertisch und Benennung eines angeblich idealen Präsidentschaftskandidaten. 2004 war es einer, der bis dahin nur durch Zahlenverstand aufgefallen war. Ganz anders, das hieße: Darüber nachdenken, wer nicht nur eine schwarz-gelbe Mehrheit in der Bundesversammlung zusammen halten könnte, sondern vielleicht Lager übergreifendes Ansehen genießt, und, ja, auch das, vielleicht sogar eine Befähigung für das höchste Staatsamt mitbringt.
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