Rassismus im Theater: Schauspielen hat mit spielen zu tun
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Grantler: Joachim Bliese und Didi Hallervorden als Midge und Nat. Die Inszenierung steht nun in der Kritik.

© Bresadola/drama-berlin.de

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Rassismus im Theater: Schauspielen hat mit spielen zu tun

Ist es rassistisch, wenn ein Weißer einen Schwarzen spielt? Einige sagen Ja und sind empört. Harald Martenstein sagt: Auch der Hetero Tom Hanks hat schon einen Schwulen gespielt. Es geht um einen Rollentausch.

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Im 19. Jahrhundert gab es in den Theatern der USA eine Kunstform, die „Minstrel-Show“ hieß. Dabei spielten Weiße mit, die sich schwarz geschminkt hatten. Sie sollten „Neger“ darstellen, echte Schwarze durften nicht auf die Bühne. Die schwarzen Charaktere waren nicht unsympathisch, aber ein bisschen dumm und immer fröhlich.

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