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Lageso: Sebastian Muschter ist neuer Chef
Der frühere McKinsey-Mann muss ein Amt vom Chaos befreien. Ein Porträt.
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Diese Erkenntnis hatte Sozialsenator Mario Czaja (CDU) schon vor einiger Zeit, sie folgte aus dem monatelangen Chaos an seinem Landesamt für Gesundheit und Soziales: Wenn sich die Arbeit in einer Behörde vervielfacht, dann reicht es nicht, auch die Zahl der Mitarbeiter zu vervielfachen. Stattdessen müssen sich die Abläufe komplett ändern. Um das hinzukriegen, drängte sich ein McKinsey-Mann förmlich auf: Sebastian Muschter. Am Montag tritt der 46-Jährige seinen neuen Job als Lageso-Chef an. Er will ihn keinesfalls auf Dauer machen, nur kommissarisch, für neun bis zwölf Monate. So lange dauert es nämlich, bis in Berlins Behörden eine Stelle neu besetzt werden kann, mit Ausschreibung, dem üblichen Gezerre im Personalrat und rituellem Ringen mit dem Finanzsenator.
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