Friedensnobelpreis an die EU: Seltsam, schwierig... Doch warum eigentlich nicht?
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Der französische Präsident Francois Mitterrand und Bundeskanzler Helmut Kohl reichen sich am 22.09.1984 über den Gräbern von Verdun die Hand - ein Symbol für die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland.

© dpa

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Friedensnobelpreis an die EU: Seltsam, schwierig... Doch warum eigentlich nicht?

Mitten in der Dauerkrise bekommt die EU den Friedensnobelpreis. Was zunächst seltsam scheint, ist eine mutige, kluge und richtige Entscheidung. Denn die Welt braucht mehr EU.

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Die ersten Meldungen waren schon kurz nach zehn Uhr morgens durchgesickert, pünktlich zum Kaffee musste man verdauen, dass die EU den Friedensnobelpreis bekommt. Zumindest war dies das erste Gefühl: Was zum Teufel ist da eigentlich los? Warum die EU? Warum der Friedensnobelpreis? Warum genau jetzt? Und gibt es nicht irgendwo auf dieser Welt noch heldenhafte Dissidenten, die eine solche Auszeichnung wirklich brauchen?

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