Barack Obamas Niederlage zu TPP: Sieger ohne Sieg
zum Hauptinhalt
Die Anti-TTIP Proteste erfahren großen Zulauf. Und auch im EU-Parlament nimmt die Zahl der Kritiker zu.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Barack Obamas Niederlage zu TPP: Sieger ohne Sieg

Die Freihandels-Kritiker - in den USA und auch in Deutschland - könnten am Ende weniger kriegen als das, was sie heute ablehnen. Ein Kommentar

Christoph von Marschall
Ein Kommentar von Christoph von Marschall

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Das war eine krachende Niederlage für Barack Obama – auf den ersten Blick. Bei einem Vorhaben, das er zum Erbe seiner Präsidentschaft zählen möchte, das Freihandelsbündnis mit Amerikas Alliierten in Asien, (TPP), verweigert seine Partei die Gefolgschaft. Zunächst bekommt der Präsident die berühmte „Trade Promotion Authority“ nicht. Sie ist der Weg, auf dem das US-Parlament einem Präsidenten freie Hand gibt, Freihandelsabkommen zu verhandeln. Der Kongress kann dann nur noch Ja oder Nein zum Gesamtergebnis sagen, nicht aber über einzelne Details abstimmen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })