Bankenkriminalität: Topmanager sollten persönlich haften müssen
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Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.

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Tagesspiegel Plus

Bankenkriminalität: Topmanager sollten persönlich haften müssen

Die Ermittlungen gegen die Deutsche Bank könnten auch deren Topmanager treffen. Das ist selten, denn eigentlich sind deutsche Staatsanwälte eher zurückhaltend, was Ermittlungen gegen Kreditinstitute angeht. Dabei wäre eine Abschaffung dieser Straflosigkeit dringend notwendig.

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Ermittlungen gegen die Deutsche Bank, diesmal wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche – diese Nachricht erscheint beinahe schon alltäglich. Seit Jahren erheben Aufseher, Staatsanwälte, Parlamentarier und selbst ehemalige Mitarbeiter immer neue Vorwürfe gegen Deutschlands Geldhaus Nummer eins. Das reicht von Betrug und vorsätzlicher Täuschung der Kunden über Urkunden- und Bilanzfälschung bis hin zur Teilnahme am globalen Kartell zur Manipulation des Libor-Zinssatzes. Und genauso ergeht es auch fast allen anderen europäisch-amerikanischen Megabanken von Amerikas Marktführer JPMorgan über Britanniens Barclays und RBS bis hin zu ihren Schweizer Wettbewerbern UBS und Credit Suisse.

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