Tagesspiegel Plus
Meinung: Und morgen nach Teheran?
Anstatt zu verhandeln, verstärkt die US-Regierung den Druck auf den Iran
Von Clemens Wergin
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Die Politik der US-Regierung gibt nicht zum ersten Mal Rätsel auf. Monatelang wurde der Baker-Bericht zum Irak wie ein außenpolitisches Evangelium erwartet. Und nun schert sich die Bush-Regierung keinen Deut darum. Der ehemalige Außenminister plädiert für eine schrittweise Reduzierung der US-Truppen im Irak – und George W. Bush will die Zahl der Soldaten um 20 000 erhöhen. Die Irakkommission fordert einen realpolitischen Kuhhandel mit Damaskus und Teheran – und die Bush-Regierung setzt lieber auf neue Drohgebärden.
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