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Was WISSEN schafft: Unheimlich süß
Der Süßstoff Aspartam hat einen schlechten Ruf – zu Unrecht
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Manchmal zahlt es sich aus, die Hände nicht zu waschen. Eigentlich war der Chemiker Jim Schlatter auf der Suche nach einem Medikament gegen Magengeschwüre. Doch eines Tages wollte er bei der Arbeit ein Blatt Papier aufheben, befeuchtete seine Finger mit der Zunge und bemerkte dabei einen süßen Geschmack. Die Ursache war eine chemische Substanz, die er gerade als Zwischenstufe für ein größeres Molekül hergestellt hatte: Aspartat-Phenylalanin-Methylester. Das war 1965.
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