Bundesbankpräsident: Warum die Berufung von Jens Weidmann richtig ist
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Bundesbankpräsident: Warum die Berufung von Jens Weidmann richtig ist

Jens Weidmann ist durch seine Arbeit im Kanzleramt nicht kontaminiert, sondern besonders geeignet für das Amt des Bundesbankpräsidenten. Er verkörpert den Typus eines absolut uneitlen, fachkundigen und klugen Staatsdieners – im wörtlichen Sinne.

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Es ist nicht so, dass Jens Weidmann in seinen fünf Jahren im Kanzleramt das unabhängige Denken verlernt hätte. Das hätte Angela Merkel auch besonders ungnädig gestimmt, von Lakaien hält sie nichts. Im Gegenteil, das Abwägen aller Optionen, das Durchdringen der komplexesten Sachverhalte ist Weidmanns besondere Stärke. Er bereite die Themen so auf, dass seine Chefin eine Entscheidungsgrundlage habe – so hat der promovierte Volkswirt tiefstapelnd seine alte Aufgabe umschrieben. Ideologische Vorschläge hat sie von ihm nie bekommen.

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