Gastbeitrag zur EU: Wir brauchen eine Auszeit, in der nichts beschlossen wird
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Gastbeitrag zur EU: Wir brauchen eine Auszeit, in der nichts beschlossen wird

Es muss nur endlich Schluss sein mit dem Diktat der Alternativlosigkeit, mit der Politik der Notverordnungen von oben. Der Euro kann nur ein Mittel zum Zweck sein, nicht das Ziel an sich. Hilft ein Mittel nicht oder schadet es gar dem Patienten, muss es neu dosiert oder abgesetzt werden.

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Ich bin weder für noch gegen eine Auflösung der EU, weder für noch gegen eine Abschaffung des Euro und eine Rückkehr zu den alten Währungen. Ich will mir nur nicht ständig sagen lassen, es gäbe zu der jetzigen Situation „keine Alternative“, weswegen wir immer weitermachen müssten, ohne uns umzusehen, damit es uns nicht so ergeht wie Lots Frau auf der Flucht aus Sodom. Ich bin allerdings sehr entschieden gegen die weitere Einrichtung eines Superstaates, der unter dem Vorwand, nationale Souveränität abzuschaffen oder abzubauen, ein Phantom kreiert, das einerseits allgegenwärtig, andererseits unfassbar ist.

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