Griechenland: Absturz ganz unten
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Griechenland: Absturz ganz unten

2010 hätten sie noch Nahrungsmittel nach Uganda geschickt, sagt der Chef einer Hilfsorganisation in Athen. "Jetzt brauchen wir die Hilfsgüter dringend hier." Hier – in Griechenland.

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Hierher kommt niemand freiwillig. Polizisten ziehen schusssichere Wesen an, wenn sie in dieser Gegend auf Streife gehen. Die einzigen Geschäfte, die hier noch laufen, sind Drogenhandel und Prostitution. Fast jedes zweite Geschäft ist geschlossen. Graffiti überziehen die heruntergelassenen Blechrollläden. Überall liegt Müll. Die meisten Hotels haben aufgegeben. Die wenigen Menschen, die überhaupt unterwegs sind, sind Asiaten oder Afrikaner, Flüchtlinge, die sich von Europa etwas erhofft hatten – und in einem Land in Agonie gelandet sind.

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