Brandbrief von Bernd Lucke: AfD: Querulanten, Intriganten, Parteifeinde
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AfD-Chef Bernd Lucke am Sonntagabend am Rande der Wahlparty in Bremen

© Hauke-Christian Dittrich/dpa

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Brandbrief von Bernd Lucke: AfD: Querulanten, Intriganten, Parteifeinde

Die AfD sei in einer schweren Krise, meint ihr Vorsitzender Bernd Lucke. Mitten in der Bremer Wahlnacht schreibt er eine lange E-Mail an die Mitglieder. Sein Rivale Alexander Gauland schießt zurück.

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Es ist wahrscheinlich gerade noch einmal gut gegangen für die AfD bei der Wahl in Bremen. Knapp hat es die Partei wohl in die Bürgerschaft geschafft. Der Parteivorsitzende Bernd Lucke, der am Sonntag in Bremen war, indes konnte alles andere als zufrieden sein. Es war noch nicht zu Ende ausgezählt, da machten Gerüchte die Runde, er werde demnächst zurücktreten, gar die AfD verlassen und eine neue Partei gründen. Befeuert hat diese Gerüchte sein Ko-Chef und innerparteilicher Widersacher Konrad Adam. "Ich frage ihn nun", sagte Adam am Abend an die Adresse von Lucke, "ob er bei der Zerstörung der Partei auch vorangehen will. Das hoffe ich nicht."

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