Fernsehen: Ahmadinedschad live
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Fernsehen: Ahmadinedschad live

Bei US-TV-Talkstar Larry King erweist sich Irans Präsident einmal mehr als sperriger Gesprächspartner

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Larry King ist kein scharfer Interviewer. Der Vater der modernen Talkshow, der seit 24 Jahren abends „Larry King live“ auf CNN moderiert, gilt als Mann, der seine Gäste empathisch und freundlich befragt. Am Freitagabend war unübersehbar, dass seine Geduld Grenzen hat. Er hatte Irans Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu Gast – wenige Stunden nach Irans Eingeständnis, dass er seit Jahren an einer geheimen Anlage zur Urananreicherung im Umkreis von Qom baut. Larry King arbeitete sich mit sichtbar wachsender Frustration an einem Politiker ab, der Fragen nach simplen Fakten und Sichtweisen auswich, wenn es für ihn unangenehm zu werden drohte – oder sie mit Gegenfragen beantwortete.

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