Politik: Al-Qaida-Prozess in Hamburg verzögert sich
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Politik: Al-Qaida-Prozess in Hamburg verzögert sich

Anwälte fordern Vernehmung eines in Syrien inhaftierten Verdächtigen

Von Frank Jansen

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Hamburg. Im Hamburger Al-Qaida-Prozess ist es den Verteidigern des Angeklagten Mounir al Motassadeq am Mittwoch mit mehreren Beweisanträgen gelungen, den Beginn der Plädoyers zu verzögern. Im Mittelpunkt der Anträge steht die Forderung, das hanseatische Oberlandesgericht solle den in Syrien festgehaltenen, mutmaßlichen Al-Qaida-Mann Mohammed Haydar Zammar als Zeugen laden. Der 1982 in der Bundesrepublik eingebürgerte Syrer hat nach Erkenntnissen der deutschen Sicherheitsbehörden die Gruppe um den Selbstmordpiloten Mohammed Atta der Terrororganisation Al Qaida zugeführt.

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