Sondierungen in NRW: Alle erfinden sich neu
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Trotzdem lachen: NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft und ihr Vize Jochen Ott vor der zweiten Sondierungsrunde mit der CDU am Dienstag in Düsseldorf.

© Federico Gambarini/dpa

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Sondierungen in NRW: Alle erfinden sich neu

Die vorsichtige Öffnung der FDP macht den Weg zu einer Regierung für NRW noch unübersichtlicher. Die Liberalen sind allerdings noch weit von der Ampel entfernt.

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Die roten und schwarzen Verhandlungspartner hatten gerade mit ihren Gesprächen begonnen, als bei den Grünen im Düsseldorfer Landtag die Telefondrähte heiß liefen. Sie ahnten, dass sich SPD und CDU kaum annähern würden und sie alsbald eine Antwort geben müssten. Während in dem Hotel am Flughafen noch über eine große Koalition geredet wurde, sondierten die Grünen im Landtag, wie die jüngste Volte der Liberalen zu bewerten ist und ob es überhaupt eine neue Lage gibt. „Können die sich so schnell neu erfinden“, fragte einer in die Runde, aber niemand wagte eine Prognose, ob man darauf in überschaubarer Zeit eine Antwort erhalten würde. Zu diesem Zeitpunkt war höchst unklar, ob die FDP nun ein Signal für gemeinsame Gespräche mit SPD und Grünen gegeben hatte oder nicht.

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