Besuch in einem Notlager in Somalia: „Als wäre ein Fluch über uns gekommen“
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Frauen, die durch die Dürre vertrieben wurden, stehen im Lager Kaam Jiroon für Binnenvertriebene Schlange, um Wasserbehälter zu füllen. Eine beispiellose vierte ausgebliebene Regenzeit mit katastrophalem Hunger, Krankheit und Vertreibung hat Somalia in eine Krise gezwungen.

© Abdulkadir Mohamed/Norwegian Refugee Council/AP/dpa

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Besuch in einem Notlager in Somalia: „Als wäre ein Fluch über uns gekommen“

Die Dürre in Somalia scheint kein Ende zu nehmen. Millionen Menschen hungern, Kinder sterben. Ein Bericht aus einem Notlager.

Von Johannes Dieterich

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Es regnet im Herzen der Dürre. Erst nieselt es nur, dann folgen Schauer, bis sich die Krater in Baidoas Hauptstraße in Teiche verwandelt haben. Ziegen suchen Schutz an den Mauern baufälliger Häuser, die dreirädrigen Tuk Tuks drohen im Schlamm zu versinken.

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