Rechtsextreme Szene ändert sich: An Springerstiefeln nicht mehr zu erkennen
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Martin Sellner, Anführer der Identitären Bewegung, bei einer Demonstration 2017 in Berlin.

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Rechtsextreme Szene ändert sich: An Springerstiefeln nicht mehr zu erkennen

Jung, hip, rechtsextrem – so tritt die Szene immer häufiger auf. Ein Buch beleuchtet "Das Netzwerk der Neuen Rechten". Eine Rezension.

Von Matthias Meisner

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An Springerstiefeln sollt ihr sie nicht erkennen. Das wird jedem sehr schnell klar, der die Recherchen der „Zeit“-Reporter Christian Fuchs und Paul Middelhoff liest, die unter dem Titel „Das Netzwerk der Neuen Rechten“ erschienen sind. Es ist ein umfassendes Kompendium zu den vielen Institutionen, Publikationen und Personen, die sich im rechtsradikalen Milieu tummeln. Und die, für die Demokratie nicht ungefährlich, die Diskurse in der Republik mitbestimmen, manchmal sogar diktieren.

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