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Schweizer stimmen für Begrenzung der Zuwanderung: Angst vor dem Anderen
Die Mehrheit Schweizer sympathisieren mit der Anti-Einwanderungskampagne der rechtsnationalen Schweizerischen Volkspartei - und stimmten am Sonntag für eine Begrenzung der EU-Zuwanderung. Wie konnte es dazu kommen?
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Nur einige Tausend Stimmen gaben den Ausschlag, doch der SVP-Vorsitzende Toni Brunner triumphierte. Bereits vor Bekanntgabe des Ergebnisses rief er unter dem Jubel seiner Parteigänger: Ganz egal, wie es ausgehe, das Ergebnis müsse der Regierung zu denken geben. „Weil offenbar das Schweizer Volk viel näher bei den Problemen“ der „Masseneinwanderung“ sei als die verantwortlichen Politiker. Seine SVP hatte die Abstimmung erzwungen. Die Regierung, alle anderen großen Parteien und auch die Wirtschaftsverbände hielten dagegen. Mit dem hauchdünnen Ja riskieren die Schweizer jetzt einen harten Konfrontationskurs mit der Europäischen Union. Die Eidgenossenschaft macht klar, dass sie auch in den Beziehungen zur EU auf einem nationalen Sonderweg beharrt. Am Ende könnte aber ein „wirtschaftlicher Scherbenhaufen“ stehen, wie die Gegner der Initiative immer wieder betonten.
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