Sexuelle Übergriffe bei der Bundeswehr: Angst vor der Macho-Truppe
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Geschlechterkampf. Viele Soldatinnen klagen dem neuen Wehrbericht zufolge über Diskriminierungen. Aus Angst vor Nachteilen gebe es allerdings häufig Hemmungen, solche Vorkommnisse zu melden.

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Sexuelle Übergriffe bei der Bundeswehr: Angst vor der Macho-Truppe

Sexuelle Übergriffe sind für Soldatinnen ein größeres Problem, als die Bundeswehr eingestehen möchte. Zu diesem Schluss kommt der Wehrbeauftragte, der auch insgesamt von viel Frust zu berichten weiß.

Von Robert Birnbaum

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Hellmut Königshaus ist eigentlich ein Mann mit klaren Meinungen, aber an einem Punkt ist der Wehrbeauftragte des Bundestages vorsichtig geworden. Früher habe er vermutet, dass bei sexuellen Übergriffen in der Truppe die Dunkelziffer niedriger sein könnte als im zivilen Leben, sagt Königshaus: „Das ist etwas, was ich heute so nicht mehr sagen würde.“ Zu oft sind ihm mittlerweile Soldatinnen begegnet, die sich nicht trauen, übergriffige Machos in Uniform bei Vorgesetzten anzuzeigen: Weil sie Nachteile für sich selbst und die eigene Laufbahn befürchten oder weil sie davon ausgehen, dass die Sache im Sand verläuft, „weil“, wie es im nüchternen Tonfall des Jahresberichts 2013 heißt, „häufig persönliche Freundschaften zwischen dem Täter und den mit der Aufklärung des Sachverhalts betrauten Personen bestehen“.

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