Wahlen im Irak: Anschlag auf die Freiheit
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Auf Posten. Die Wahllokale in den irakischen Provinzen werden von Soldaten geschützt. Sie sollen die Sicherheit der Menschen garantieren, die am Samstag in zwölf Provinzen ihre Stimme abgeben wollen.

© AFP

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Wahlen im Irak: Anschlag auf die Freiheit

Zum ersten Mal seit Abzug der US-Armee gibt es im Irak wieder eine Wahl. Statt Wahlkampf war die Woche davor von Bombenanschlägen gezeichnet, dennoch öffnen die Wahllokale.

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Sie sollte ihn töten. Doch Eithel Nujaifi, Gouverneur der Provinz Niniveh, hat am Dienstag die Sprengfalle am Straßenrand südlich von Mosul überlebt. Mindestens 15 Kandidaten für die Provinzwahlen am 20. April hatten kein Glück. Sie kamen bei Anschlägen ums Leben. Zumeist waren die Opfer Sunniten, die auf der Liste der "Irakischen Nationalbewegung" unter Führung von Iyad Allawi standen. Zugenommen hat in den vergangenen Tagen auch die Zahl der Bombenangriffe. Allein am Freitag starben acht Menschen, als Moscheen attackiert wurden, 32 Menschen wurden verletzt. Seit Montag gab es damit insgesamt 58 Tote und mehr als 200 Verletzte. Al Qaida und deren politische Rivalen gelten als Urheber der Gewalt. Auch das Ziel scheint klar: Iraks Wähler sollen eingeschüchtert und vom Urnengang abgehalten werden.

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