Wahlkampf-Kolumne: Anti-Atom, bis wann?
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Gabriel stellt Jahresbericht 2008 des Bundesamtes fuer Strahlenschutz vor

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Wahlkampf-Kolumne: Anti-Atom, bis wann?

Umweltpolitik im Wahlkampf: Parlamentsredakteur Hans Monath erklärt, was hinter der Atomkraft-Kritik steckt.

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Wenige Wochen vor der Bundestagswahl geht die deutsche Politik so kritisch mit der Atomwirtschaft ins Gericht wie nie zuvor. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) verlangt  sofortige Nachbesserungen für alte Kernkraftwerke und legt die Hürden für ein atomares Endlager höher. Gleichzeitig attackieren sogar prominente Unionspolitiker Vattenfall, den Betreiber des Pannen-Reaktors Krümmel. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) verlangt sogar die dauerhafte Abschaltung des Akw.
 
Seit der Umweltminister die peinlichen Pannen in Krümmel nutzt, um sowohl die Atombranche unter Druck zu setzen, sieht sich auch die Union in einer unbequemen Lage: Bislang galt die Kanzlerin und CDU-Chefin für die SPD als unangreifbar – zumindest hatte Kanzlerkandidat Steinmeier kein Rezept gefunden, gegenüber Merkel in die Offensive zu kommen. Gabriel aber hat mit seiner Anti-Atom-Kampagne seiner SPD gezeigt, dass die Union durchaus angreifbar ist.

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