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Schuldenschnitt vereinbart: Atempause für Arseni Jazenjuk
Nach monatelangen Verhandlungen haben westliche Gläubiger der von der Pleite bedrohten Ukraine 3,1 Milliarden Euro Schulden erlassen.
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Nicht nur für die Ukraine, auch für Ministerpräsident Arseni Jazenjuk ist es ein Befreiungsschlag: Die privaten Gläubiger erlassen dem klammen Land 20 Prozent der Schulden. Am Donnerstag hatte der Regierungschef zu einer Sondersitzung des Kabinetts geladen. Der 40-jährige Jazenjuk ist politisch stark angeschlagen. Gestern veröffentlichte die russische Tageszeitung „Vesti“ Umfragen, wonach nur ein Prozent der Befragten angaben, mit der ukrainischen Regierung zufrieden zu sein. Fast triumphierend verkündete Jazenjuk die Entscheidung der Gläubiger: „Den von unseren Feinden erwarteten Staatsbankrott wird es nicht geben“, sagte er vor Medienvertretern in Kiew.
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