Öffentliche Anhörung zum Kindesmissbrauch: Auf Höllenfahrt
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Ein Kreuz als Zeichen gegen den Missbrauch legten die Teilnehmer der Anhörung.

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Öffentliche Anhörung zum Kindesmissbrauch: Auf Höllenfahrt

Es war die erste große öffentliche Anhörung zur Aufarbeitung von Fällen sexuellen Kindesmissbrauchs - und sie fand im "Wohnzimmer der Republik" am Pariser Platz statt. Dabei wurde klar, wie enorm die Probleme sind, vor denen die Betroffenen noch immer stehen.

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Sie wollten sich nicht in irgendeinem Tagungszentrum irgendwo in Berlin treffen. Für die erste große öffentliche Anhörung zur Aufarbeitung von Fällen sexuellen Kindesmissbrauchs sollte es ein prominenter Ort sein. So haben der Unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung und die Betroffenenverbände die Akademie der Künste am Pariser Platz ausgewählt – das „Wohnzimmer der Republik“. Das Signal ist wichtig: Menschen, die als Kinder in Schulen, in Sportvereinen, von Priestern oder vom eigenen Vater gedemütigt, misshandelt und missbraucht wurden, werden nicht mehr an den Rand gedrängt. Die Räume der Akademie der Künste sind hell und von viel Glas umgeben. „Dass wir aus den dunklen Räumen unserer Seele in dieses Gebäude, in dieses Licht kommen können, ist ein starkes Stück“, sagte Mathias Bubel von der Initiative „Eckiger Tisch“, in der sich seit 2010 Betroffene versammeln, die an Jesuitenschulen sexuelle Gewalt erlebt haben.

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