Nach Terrorwarnung: "Ausermittelt" und im Sand verlaufen
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Der Bund will die sichtbare Polizeipräsenz zurückfahren.

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Nach Terrorwarnung: "Ausermittelt" und im Sand verlaufen

Bundesinnenminister de Maizière will trotz weiter bestehender Terrorgefahr die sichtbare Polizeipräsenz zurückfahren. Diese Maßnahme sei zu verantworten, "wenngleich kein Anlass zur Entwarnung besteht".

Von Robert Birnbaum

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Berlin - Thomas de Maizière (CDU) legt von jeher Wert auf präzise Ausdrucksweise, aber diesmal wägt er seine Worte ganz besonders genau. Es gebe, sagt der Innenminister am Dienstag in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz, in Sachen terroristischer Bedrohung nach wie vor „keinen Anlass zur Entwarnung“ – gleichwohl sei es zu verantworten, die „öffentlich wahrnehmbare polizeiliche Präsenz zurückzufahren“. Eine Entwarnung also, die keine Entwarnung sein soll? Das ist ein kompliziert anmutender Vorgang.

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