Die Jagd nach den Marathon-Bombern: Boston: Blutspur zum Versteck
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Kräfte einer Spezialeinheit am Ort der Verhaftung des zweiten mutmaßlichen Bombenlegers.

© AFP

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Die Jagd nach den Marathon-Bombern: Boston: Blutspur zum Versteck

Vier Tage nach den Anschlägen auf den Boston-Marathon ist auch der zweite Attentäter gefasst – nach einer beispiellosen Verfolgungsjagd, die eine Millionenstadt lahmlegte. Ein Rückblick auf die dramatischen Ereignisse.

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Der Gouverneur von Massachusetts, Patrick Deval, und der Bürgermeister von Boston, Thomas Menino, nannten es einen „großartigen Sieg“. Die Einsatzleiter der Polizei und des FBI meldeten: „Die Fahndung ist abgeschlossen, der Terror ist beendet, die Gerechtigkeit hat triumphiert.“ Nach einer 22-stündigen Hatz hatten Einsatzkräfte in der Nacht zum Samstag den 19-jährigen Dschochar Zarnajew schwer verletzt festgenommen. Er hatte sich zuletzt in ein Boot geflüchtet, das unter Plastikfolie im Garten eines Einfamilienhauses überwinterte. Sein 26-jähriger Bruder Tamerlan Zarnajew war bereits in der Nacht zum Freitag bei einem Feuergefecht mit der Polizei getötet worden. Die Brüder werden verdächtigt, das Bombenattentat auf den Boston-Marathon am Montag verübt zu haben, bei dem drei Menschen starben und mehr als 180 verletzt wurden.

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