Brexit: Britische Schlafwandler
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Der britische Labour-Chef Jeremy Corbyn.

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Brexit: Britische Schlafwandler

Der Plan von Jeremy Corbyn, Premier Johnson zu stürzen, offenbart vor allem eines: die Machtvergessenheit des britischen Oppositionschefs. Ein Kommentar.

Albrecht Meier
Ein Kommentar von Albrecht Meier

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Jeremy Corbyn hat ein Ziel. Der Vorsitzende der britischen Labour-Partei möchte Premierminister werden. Das ist ein nachvollziehbares Vorhaben, zumal für einen Spitzenpolitiker. Wer als Oppositionschef nicht willens ist, die Regierung zu übernehmen, hat in der Politik nichts verloren. Corbyns Problem ist allerdings, dass er außer dem Willen zur Macht nicht viel zu bieten hat. Er hat keinen Plan für einen Ausweg aus dem Brexit-Irrgarten, und zudem fehlt ihm die nötige überparteiliche Ausstrahlungskraft. Und damit hat sich sich sein Plan zum Sturz des britischen Regierungschefs Boris Johnson eigentlich schon wieder erledigt.

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