EU-Recht: Bundesregierung will Kindergeld für EU-Ausländer weiterhin kürzen
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EU-Recht: Bundesregierung will Kindergeld für EU-Ausländer weiterhin kürzen

EU-Ausländer, die in Deutschland arbeiten, erhalten Kindergeld, auch wenn der Nachwuchs in der Heimat lebt. SPD und Union wollten das schon 2017 ändern - bisher ohne Erfolg.

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Die große Koalition hält an dem Plan fest, das Kindergeld für EU-Ausländer kürzen, deren Kinder nicht in Deutschland wohnen. "Das bleibt für beide Regierungspartner auf der Tagesordnung", sagte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums. Vor rund einem Jahr hatte die Vorgängerregierung Eckpunkte beschlossen mit dem Ziel, die Höhe der Familienleistung an die Lebenshaltungskosten des Wohnsitzstaates zu koppeln. Die EU-Kommission hatte entsprechende Änderungen jedoch damals abgelehnt - auch wegen des hohen Verwaltungsaufwands.

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