Syrien-Konflikt: Cameron muss Rückzug antreten
zum Hauptinhalt
Der britische Premierminister David Cameron.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Syrien-Konflikt: Cameron muss Rückzug antreten

Auf Druck der britischen Öffentlichkeit und der Parteien soll im Londoner Unterhaus erst dann über einen möglichen Militärschlag entschieden werden, wenn sich der UN-Sicherheitsrat mit den Erkenntnissen der Chemiewaffenexperten in Syrien befasst hat.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

London - Als die Bilder und die Meldungen von dem mutmaßlichen Giftgasangriff bei Damaskus um die Welt gingen, brach David Cameron seinen Urlaub in Cornwall ab, packte den roten Aktenkoffer und eilte entschlossen zu Krisensitzungen in die Downing Street. Für den britischen Regierungschef war der „moralische Fall“ klar. „Die Welt kann nicht zusehen, wie das syrische Regime Chemiewaffen einsetzt, um unschuldige Kinder anzugreifen“, sagte Cameron. Vizepremier und Koalitionspartner Nick Clegg ergänzte: „Es wäre ein sehr, sehr gefährlicher Präzedenzfall, wenn man tatenlos zusehen würde.“

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })