Kühnert für Kollektivierung: Das Ende vom Lied? Mehr Staat!
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Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert

© dpa/Sebastian Willnow

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Kühnert für Kollektivierung: Das Ende vom Lied? Mehr Staat!

Die Mehrheit der Deutschen sieht Enteignungen skeptisch. Sie sind nicht gegen Gewinne, sondern für mehr Kontrolle und höhere Steuern. Ein Kommentar.

Christoph von Marschall
Ein Kommentar von Christoph von Marschall

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Das deutsche Erfolgsmodell der sozialen Marktwirtschaft ist offenkundig in einer Krise. Man muss nur das Etikett „Kapitalismus“ drauf kleben, und schon gewinnen Forderungen nach Kollektivierung, also Enteignung in erstaunlichem Tempo Sympathisanten. Erst sollten größere Wohnungsgesellschaften enteignet werden. Rund die Hälfte der Bürger war in Umfragen anfangs dafür. Nun will Juso-Chef Kevin Kühnert Konzerne wie BMW generell in Volkseigentum überführen und das Privateigentum an Mietwohnungen verbieten. Weht der Zeitgeist inzwischen so weit links? Und verhelfen solche Ideen einer rot-rot-grünen Regierung zur Macht?

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