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Kämpfe und Tote in Syrien: Der ganz kurze Waffenstillstand
Auch die von Vermittler Brahimi ausgehandelte Pause im Blutvergießen in Syrien hält nur wenige Stunden.
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Die von UN-Vermittler Lakhdar Brahimi ausgehandelte viertägige Waffenruhe zwischen Armee und Rebellen während des Opferfestes Eid al Adha ist in einigen Regionen Syriens bereits nach wenigen Stunden zusammengebrochen. Wie die in London ansässige „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ berichtete, gab es in den Vororten von Damaskus und nahe einer Militärkaserne zwischen Damaskus und Aleppo heftige Kämpfe, bei denen mindestens acht Menschen starben. In der Hauptstadt kamen am Freitag nach Angaben von Aktivisten bei einem Autobombenanschlag einige Menschen ums Leben. In Zentralsyrien nahe der libanesischen Grenze sowie im Norden nahe der türkischen Grenze brachen ebenfalls Gefechte aus. In anderen Städten nutzten die Menschen die Morgenstunden nach dem Frühgebet erstmals wieder für Anti-Regime-Demonstrationen. Auf Videos waren teilweise große Ansammlungen zu sehen, die Fahnen der Aufständischen schwenkten und Parolen gegen Baschar al Assad skandierten: „Verräter gib auf, du hast Syrien zerstört“, „Syrien will die Freiheit“ und „Baschar, dein Sturz wird kommen“. In mehreren Städten schossen Kräfte des Regimes mit scharfer Munition in die Menge und verletzten zahlreiche Demonstranten.
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