Mehr Kämpfe, mehr zivile Opfer: Der Krieg in der Ukraine eskaliert wieder
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Spuren des Krieges: Fast völlig zerstört sind viele Gebäude im Osten der Ukraine, wie hier in der Stadt Horliwka.

© Alexander Ermochenko/dpa

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Mehr Kämpfe, mehr zivile Opfer: Der Krieg in der Ukraine eskaliert wieder

In der Ostukraine wird wieder verstärkt gekämpft. Die Zahl der zivilen Opfer ist so hoch wie seit dem Beginn der Waffenruhe im September nicht mehr. Und die Diplomatie kommt nicht voran.

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Der Krieg in der Ukraine ist in den vergangenen Wochen aus dem Blickfeld der Weltöffentlichkeit geraten. Dabei ist für Entwarnung kein Anlass, im Gegenteil: Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) warnt vor neuen „groß angelegten Militäroperationen“ in der Ostukraine. Denn die Situation im Donbass, wo Separatisten mit Unterstützung aus Russland seit 2014 gegen die ukrainische Armee kämpfen, hat sich in den vergangenen Wochen massiv verschlechtert. Nach Angaben der Vereinten Nationen gab es im Juni so viele zivile Opfer wie seit August 2015 nicht mehr: Zwölf Zivilisten wurden getötet, mehr als 50 wurden verletzt. Noch nicht mitgezählt sind die getöteten Soldaten und anderen Kämpfer auf beiden Seiten.

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