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Atomprogramm des Iran: Der Schah wollte die Atombombe bauen
Ende der 50er Jahre begann Iran mit seinem Atomprogramm. Die jetzt zu einem Ende gekommenen Verhandlungen zogen sich seit 2002 hin. Und immer ging es um die Frage: Will Teheran die Bombe?
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Neben Israel wollte der Iran bei der Atomtechnik als einziges Land im Nahen und Mittleren Osten von Anfang an dabei sein. Bereits Ende der fünfziger Jahre unterzeichnete seine Führung einen Kooperationsvertrag mit den USA. 1967 bekam Persien den ersten Reaktor, die Versuchsanlage in Teheran, in der radioaktive Isotope für die Strahlentherapie hergestellt werden, und die bis heute in Betrieb ist. Ende der sechziger Jahre köderte Schah Reza Pahlevi mit Milliardenverträgen Firmen aus den USA, Frankreich und Deutschland, die ihm 23 Atommeiler bauen sollten. Kernenergie zu besitzen sei ein nationales Recht, argumentierte der Herrscher auf dem Pfauenthron. 1970 ratifizierte er den Atomwaffensperrvertrag und unterstellte seine Nation damit der Aufsicht der Wiener Atombehörde IAEA.
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