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Politik: Der Vermittler
Sayed Gailani verhandelt mit seinen Erzfeinden, den Taliban
Von Ulrike Scheffer
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Die Eleganz eines Hamid Karsai hat er nicht. Aber Sayed Ishaq Gailani konkurriert auch nicht um den Titel „schickster Mann des Planeten“, der Karsai kürzlich verliehen wurde. Der 46-Jährige will Präsident Afghanistans werden und könnte bei den Wahlen im Juni gegen Karsai antreten. Seine Chancen stehen nicht schlecht. Gailani entstammt einer der bedeutendsten Familien des Landes. Die Partei des Präsidentschaftskandidaten, die „Nationale Solidaritätsbewegung“, tritt für eine „Demokratie mit islamischem Antlitz“ ein. Das islamische Recht, die Scharia, sei durchaus mit einem demokratischen Rechtsstaat vereinbar.
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