Neonazis in Dortmund: Die braune Suppe im Pott
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Extrem aktiv. Die Dortmunder Szene „macht fast jede Woche Aktionen, im Internet und auch draußen“, sagt ein Experte – wie hier bei einem Aufmarsch.

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Neonazis in Dortmund: Die braune Suppe im Pott

Albtraum in Dortmund: Rechte marschieren mit Fackeln vor einem Asylbewerberheim auf. Doch dies ist nur ein neuer unrühmlicher Höhepunkt. Die Stadt ist längst die Nazi-Hochburg im Westen.

Von Frank Jansen

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Die Angaben der Polizei klingen gruselig. Am Freitagabend marschieren mindestens 20 Rechtsextremisten mit Fackeln zu einem Flüchtlingsheim im Dortmunder Stadtteil Eving, einige Demonstranten sind vermummt. Der Mob ruft Parolen gegen Ausländer, es werden Feuerwerkskörper gezündet. Zeugen alarmieren die Polizei, 200 Einsatzkräfte rücken aus. Als die Beamten eintreffen, sind die Rechten bereits geflüchtet. Doch in der Umgebung werden 13 Männer aufgespürt und festgenommen. "Die Beamten stellten zahlreiche Beweismittel, darunter die aufgefundenen Fackeln, die Mobiltelefone der Rechtsextremisten sowie deren Bekleidung sicher", heißt es in der Meldung der Polizei. Und sie gibt sich entschlossen. "Wir tun alles, was uns möglich ist, um diese unerträglichen Provokationen und Einschüchterungen der Rechtsextremisten zu stoppen", verkündet Polizeipräsident Gregor Lange.

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