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Kundus-Affäre: Die einsame Entscheidung des Oberst Klein
Wikileaks veröffentlicht geheime Bundeswehr-Dokumente zur Tanklaster-Bombardierung. Oberst Klein verließ sich demnach allein auf die Fernaufklärung. Bemängelt wird auch, dass eine Untersuchung des Tatorts zunächst ausblieb.
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Berlin - Bereits am 9. September, fünf Tage nach dem Luftangriff auf zwei Tanklaster bei Kundus, hätte der Bundeswehrführung klar sein müssen, dass Offiziere am Ort schwere Fehler begangen haben. Der Feldjägerbericht, der von einem Militärpolizisten nach Ermittlungen in der Region Kundus angefertigt wurde, erwähnt tote Zivilisten und Kinder mit Brandverletzungen. In dem Bericht klingen auch Zweifel an dem Vorgehen von Oberst Georg Klein in der Nacht des Luftschlags an.
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