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Griechenlands Wirtschaftsminister Stathakis im Interview: "Die Entscheidung liegt beim IWF"
Nach den Worten des griechischen Wirtschaftsministers Stathakis steht ein Schuldenschnitt nicht zwingend auf der Agenda bei den bevorstehenden Gesprächen mit den Geldgebern. Auch Schuldenerleichterungen seien denkbar, sagt er im Interview mit dem Tagesspiegel.
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Herr Stathakis, wie sieht die wirtschaftliche Lage Griechenlands aktuell aus?
Es gibt einige positive Anzeichen: Im letzten Jahr ist die Wirtschaft kaum geschrumpft, die Exporte nehmen zu, es gibt einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit. Wenn es nun gelingt, bei den derzeit laufenden Gesprächen zwischen den Geldgebern und unserer Regierung die von uns allen angestrebte Vereinbarung zu erzielen, dann könnte es in der zweiten Hälfte dieses Jahres eine Rückkehr zum Wachstum geben. Ich weiß, dass die EU-Kommission für dieses Jahr von einer leichten Rezession ausgeht. Aber in der Regierung sehen wir das etwas anders.
Bei den Gesprächen mit der Troika, die Sie ansprechen, geht es unter anderem um die Rentenreform, die von den Geldgebern erwartet wird. Für welchen Zeitpunkt rechnen Sie mit einem Abschluss der Gespräche?
Wir arbeiten darauf hin, dass wir bis zu den nächsten Treffen der Euro-Gruppe Ende April fertig sind.
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