Gesellschaftliche Umbrüche: Die Lehre aus Chemnitz
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In Chemnitz zeigen sich eine Genration später die Nachbeben der Wiedervereinigung.

© John MACDOUGALL / AFP

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Gesellschaftliche Umbrüche: Die Lehre aus Chemnitz

Folgen gesellschaftlicher Umstürze werden oft erst eine Generation später sichtbar, das gilt auch für Wiedervereinigung und Digitalisierung. Eine Kolumne.

Eine Kolumne von Ursula Weidenfeld

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Bei allem Streit um den Charakter der rassistischen Vorfälle in Chemnitz sind sich die Beobachter in einem Punkt einig: Die Wurzeln für die extreme Härte auf den Straßen der sächsischen Stadt liegen nicht nur in der Migrationskrise der Jahre 2015 und 2016. Sie liegen auch in Fehlern, die lange zuvor gemacht wurden, bei der Wiedervereinigung zum Beispiel. Die Enttäuschungen aus dieser Zeit hätten viele Menschen mit Hass erfüllt.

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