Politische Deutungskämpfe: Die Mär von der maßvollen Mitte
zum Hauptinhalt
Im Reich der Mitte. Rauchpause bei den Sondierungsgesprächen zur Jamaikakoalition zwischen CDU/CSU, der FDP und den Grünen am 20.7.2017.

© picture alliance / Bernd Von Jut

Tagesspiegel Plus

Politische Deutungskämpfe: Die Mär von der maßvollen Mitte

Jene, die sich heute zur Mitte zählen, meinen objektive politische Vernunft zu verkörpern. Doch auch die vermeintlich Vernünftigen haben ihre Ideologien. Eine Kolumne.

Christoph David Piorkowski
Eine Kolumne von Christoph David Piorkowski

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Auf einem Wahlplakat der Berliner FDP steht in pinkfarbenen Lettern „Auch die Mitte braucht ein Bollwerk“. Die Union beansprucht ihrerseits die Mitte-Position und konkurriert um deren Deutung mit SPD und Grünen. Selbst die AfD geriert sich als mittig, wenn sie „Ohne Mittelstand kein Wohlstand“ plakatiert und ein Deutschland beschwört, das „normal“ werden solle.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })